Hochzeitsfotografie

Der Hochzeitstag...

 

...ist für die meisten Brautpaare einer der wichtigsten Tage im Leben, wenn nicht sogar DER wichtigste. Grund genug, sich Gedanken darüber zu machen, was von diesem Tag bleibt. Natürlich bleiben die Ehe, die Ringe und vor allem die Erinnerungen. Wie haltbar diese Dinge sind, zeigt sich mit der Zeit, aber wir alle wissen, wie Erinnerungen verblassen. Dafür sind Hochzeitsfotos da, die niemals gut genug sein können. Immerhin kann man so auch seine Erinnerungen mit Leuten teilen, die nicht dabei waren. Das kann in der nächsten Woche sein, ein Jahr später oder auch noch für die Enkel. Gute Hochzeitsfotos verblassen nie.

 

Denkt immer daran: Was an diesem Tag nicht funktioniert, kann nicht mehr nachgeholt werden. Schön, wenn Onkel oder Tante fotografieren und fünf Freunde noch Handyfotos machen, das kann aber professionelle Bilder nicht ersetzen. Wer hier an der falschen Stelle spart, bereut dies möglicherweise schon bald.

 

Damit an diesem Tag der Tage nichts schief geht, führen wir schon lange vor der Hochzeit ein ausführliches Planungsgespräch mit dem Brautpaar und wir besichtigen auch die Location, bevor es ernst wird. Erst dann können die entstehenden Kosten festgelegt werden.

 

Die Vorbesprechung ist auch wichtig, um eine Vertrauensbasis zwischen dem Paar und uns zu schaffen. Nur wenn man sich kennt und miteinander wohlfühlt, ist der Erfolg programmiert.

Das Team

 

Wir arbeiten grundsätzlich zu zweit (mindestens), weil die anfallenden Aufgaben nicht vom Fotografen allein bewältigt werden können. Eine Hochzeit bedeutet Zeitdruck, nicht wiederholbare Ereignisse und viele Leute, mit denen man jonglieren muss. Deshalb messen wir der Lichtsetzung, dem Setaufbau und dem Posing besondere Bedeutung bei. Wir achten darauf, dass jeder besonders gut aussieht und helfen auch nach, wenn es nötig ist.

 

Auf diesem Bild seht ihr Natalja bei der Arbeit. Sie stellt die Personen an die richtige Stelle und sorgt für ein vorteilhaftes Posing. Oft positioniert sie sogar einzelne Finger.

Kreativität ist alles. Natalja hat alle verfügbaren jungen Männer mit Sonnenbrille als Bodyguards positioniert.

 

Wir setzen alle Beteiligten in Szene und sorgen dafür, dass es Gruppenfotos mit allen relevanten Gruppen gibt und niemand vergessen wird. Es bilden sich oft erstaunlich viele Gruppen, die auch getrennt fotografiert werden müssen: Seine Familie, ihre Familie, Freunde, Kollegen, Nachbarn, Geschwister, Kinder usw.

 

Das alles wird von uns in Szene gesetzt und dabei sorgen wir auch, je nach den Umständen, für witzige und außergewöhnliche Arrangements.

 

Schnappschüsse

 Im richtigen Moment abdrücken. Der Bräutigam in der Luft ist ein typischer Schnappschuss.

Das Shooting

Wichtige Details sind genauso wichtig wie Gesamtansichten. Wir fotografieren viele Dinge, die sonst gern vergessen werden: Blumen, Schuhe, Kleidung, Schmuck, Hände usw. Nichts ist ärgerlicher, als wenn man später sagt: „Weißt du noch: Die wunderschönen Blumen“, und es gibt kein gutes Foto davon. An vieles muss gedacht werden.

 

Vieles kann man vorher organisieren, so manches leider nicht. Das Wetter, der Verkehr, lästige Schaulustige…hier ist Kreativität gefragt. Bei dem Trubel einer Hochzeit werden auch viele Schnappschüsse gemacht, Fotos aus dem Geschehen heraus. Das sind natürlich nicht immer wirklich gute Fotos.

 

Bei einem Hochzeitsshooting entstehen meistens 500 bis 1.500 Bilder.

 

Detailaufnahmen

Porträtaufnahmen

Der Sinn

des Aufwandes ist, neben den Ereignissen des Tages auch Emotionen so gut wie möglich festzuhalten

 Schnappschüsse: Die Ballons fliegen nur einmal. Keine Chance für eine Wiederholung.

Die Nachbearbeitung

 

Ein großer Teil der Arbeit bleibt für das Hochzeitspaar glücklicherweise verborgen. Zurück im Studio beginnt die Fotografin mit der eigentlichen Erstellung der Bilder. Erster Schritt ist die Auswahl der Fotos, die für eine weitere Bearbeitung in Frage kommen. Alles, was Fehler aufweist wie Unschärfe, Grimmassen, geschlossene Augen und andere Qualitätsmängel, wird gelöscht. Diese Auswahl wird meistens nur von der Hälfte der Bilder überlebt.

 

Dann kommt die Auswahl nach härteren Kriterien. Von den Fotos gleichen Inhalts wird dann das Beste ausgewählt, denn die wichtigsten Fotos werden immer mehrfach gemacht. Es wäre doch schade, wenn das einzige Foto mit der Schwiegermutter durch ein herabfallendes Blatt unbrauchbar gemacht würde.

 

Übrig bleiben jetzt die wirklich guten Bilder, die dauerhaften Erinnerungen. Aber die sind noch längst nicht fertig. Was wir bisher haben, sind die digitalen Negative, Bilder, die erst noch entwickelt werden müssen. Das ist heutzutage etwas anderes, als früher in der Dunkelkammer.

 

Zuerst kommt der Beschnitt. Hier wird alles entfernt, was den Charakter des Bildes stört. Die Bildgröße wird dabei nicht beeinflusst, denn die Qualität unserer Aufnahmen ist so hoch, dass man Vergrößerungen bis zu einem Quadratmeter immer realisieren kann.

 

Nach dem Beschnitt wird das Bild nach groben Fehlern abgesucht, die man beseitigen kann. Dieser Punkt ist besonders wichtig und später sieht man nichts davon. Jeder kennt das: Eine Bierflasche mitten im Bild, ein überquellender Aschenbecher, ein Straßenschild oder ein Mülleimer im Park, alles das kann ein Bild zerstören.

 

Eine Beautyretusche wird bei Hochzeitsbildern zumeist nicht notwendig sein, denn alle haben sich hübsch gemacht. Vereinzelt müssen aber trotzdem Pickel beseitigt werden oder ein Glanz ist von der Stirn oder der Nase zu entfernen. Irgendwelche Kleinigkeiten sind immer zu korrigieren.

 

Wenn das Bild dann im Ganzen steht, wird noch am Gesamteindruck gearbeitet. Manchmal sind die Farben zu kalt und müssen aufgewärmt werden, manchmal sind Teile des Hintergrunds zu deutlich und werden in die Unschärfe gedrückt. Erst wenn der künstlerische Eindruck stimmt, ist der Fotograf zufrieden.

 

Im letzten Schritt wird das Bild von seinem speziellen Format in ein JPG konvertiert, dass man auf jedem Gerät ansehen kann. All diese Arbeitsschritte werden von Hand durchgeführt.

 

Unsere Bilder sind durchgehend hochauflösend und eignen sich für Vergrößerungen ebenso, wie z.B. für Fotobücher, Kalender und Online-Darstellungen. Auf Wunsch helfen wir auch gern bei der Erstellung von Druckerzeugnissen.

 

 

Die Preise

 

Die Preise für ein Hochzeitsshooting kann man nicht pauschal benennen. Sie sind hauptsächlich abhängig vom zu erwartenden Zeitaufwand, wozu auch Kosten für die Anfahrt gehören. Nach dem Vorgespräch kann ein Angebot gemacht werden, an das wir uns auch dann halten, wenn wir uns verschätzt haben sollten. Ihr könnt also mit fixen Kosten kalkulieren, ohne dass es nachher böse Überraschungen gibt.

 

Damit ihr aber wenigstens eine Ahnung von den Kosten habt, die auf euch zukommen: Ein sehr kleines Hochzeitsshooting geht schon für €500, wenn man es groß aufzieht, kann es bis zu €3.000 kosten. Dafür versprechen wir professionelle Betreuung und hervorragende Ergebnisse.

 

Datenschutz und Urheberrechtliches:

Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht. Fotos und Bearbeitung: Petra Burmeister

Alle Personen (einschl. gesetzliche Vertreter) haben uns ihre schriftliche Genehmigung für die Veröffentlichung der Fotos gegeben. Das kann jederzeit widerrufen werden.